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Lebensgestaltung · Mein Alltag

In jeder Wohnung gibt es Gefahren. Die meisten Unfälle passieren in der Küche und im Bad. Wer sie kennt, reagiert im Ernstfall schneller.
Wo im Haushalt Gefahren stecken
Heißes Öl, Strom und Wasser sind die häufigsten Ursachen. Eine Pfanne auf der höchsten Stufe wird in Minuten gefährlich. Dazu kommen Kerzen, Mehrfachstecker und alte Kabel. Rauchmelder an der Decke warnen früh.
Was bei einem Fettbrand hilft
Öl brennt ab etwa 300 Grad. Bei Fett in der Pfanne ist die Gefahr besonders groß. Brennendes Öl darf man niemals mit Wasser löschen. Wasser verdampft sofort und reißt das Feuer nach oben. Dafür legt man einen Deckel auf die Pfanne. Auch eine Löschdecke erstickt die Flammen. Danach schaltet man den Herd aus.
Der Notruf 112
Wenn die Flammen größer werden, ruft man die 112. Dabei gilt der Notruf in ganz Europa und ist kostenlos. Am Telefon nennt man Ort, Lage und Zahl der Verletzten. Danach wartet man auf Fragen der Leitstelle.
Sicher vorbereitet sein
Wer ruhig bleibt, entscheidet besser. Ein Erste-Hilfe-Kurs dauert nur neun Stunden. Deshalb hilft ein fester Ablauf im Kopf. Ein Weg nach draußen muss immer frei und sicher sein. Wenn man sich unsicher fühlt, verlässt man die Wohnung. Wenn Rauch im Flur steht, bleibt man am Boden.








Ä, Ö, Ü, ß sind erlaubt