Einstieg
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Berufliche Handlungsfähigkeit · Bildungssystem und Arbeitswelt

In Bayern gibt es über 300 Ausbildungsberufe. Deshalb beginnt die Wahl bei der eigenen Person.
Was ist eine Stärke? Eine Stärke ist eine Fähigkeit. Oft macht man diese Sache besonders gern. Zwei Beispiele sind Geduld und Ordnung. Manchmal sehen andere die Stärke zuerst.
Interessen zeigen die Richtung. Ein Interesse ist ein Thema mit Freude. Oft mögen Jugendliche Technik und Maschinen. Manchmal zieht die Arbeit mit Menschen oder Tieren mehr an. Bei Freude an der Arbeit vergeht eine Stunde sehr schnell. Deshalb gehört das Interesse zur Berufswahl.
Erfahrung aus dem Herkunftsland zählt. Zu Hause lernen viele Jugendliche schon sehr viel. Sie kochen, nähen, reparieren oder betreuen kleine Geschwister. Für Betriebe sind solche Erfahrungen wertvoll. Außerdem sind zwei oder drei Sprachen ein Vorteil. Im Gastgewerbe und im Tourismus hilft jede Sprache.
Die Mappe für die Berufswahl. Das Berufswahlportfolio ist eine Mappe für den eigenen Weg. Man sammelt dort Zeugnisse, Berichte und eine Liste mit Stärken. Außerdem gehören Fotos von Arbeiten hinein. Über zwei Jahre wächst diese Mappe. Beim Gespräch im Betrieb zeigt sie mehr als ein Satz.
So findet man seine Stärken. Man fragt Familie, Freunde und Lehrkräfte nach der eigenen Fähigkeit. Danach zeigt ein Praktikum von zwei Wochen die echte Arbeit. Zum Schluss schreibt man alle Stärken in die Mappe. So passt ein Beruf zu den Stärken und zum Interesse.







