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Politik und Gesellschaft · Demokratie leben

Demokratie heißt: Das Volk entscheidet. Viele Menschen bestimmen also gemeinsam über eine Sache. Das gilt im ganzen Staat. Es gilt aber auch in kleinen Gruppen. Deshalb braucht jede Gruppe klare Regeln.
Wer entscheidet in einer Demokratie? In einer Demokratie entscheiden alle Menschen zusammen. Ab 18 Jahren darf man in Deutschland wählen. Man gibt dann seine Stimme ab. Auch eine Klasse arbeitet so. Dort wählen 25 Schülerinnen und Schüler einen Sprecher. Diese Wahl ist geheim. Niemand sieht also die Stimme der anderen.
Was ist eine Abstimmung? Eine Abstimmung ist eine Frage an alle. Zuerst nennt jemand zwei oder drei Ideen. Danach heben alle Personen die Hand. Die Mehrheit entscheidet dann für die Gruppe.
Woher kommen die Regeln? Regeln macht eine Gruppe meistens selbst. Eine Klasse schreibt zehn Regeln auf ein Plakat. Im Staat heißen die Regeln Gesetze. Das Parlament in Berlin beschließt diese Gesetze. Danach gelten sie für jeden Menschen im Land.
Wie bleibt eine Entscheidung fair? Fair ist eine Entscheidung nur mit klaren Regeln. Bei sechs Jugendlichen zählt also jede Stimme gleich viel. Außerdem dürfen alle vorher ihre Meinung sagen. Die kleinere Gruppe behält trotzdem ihre Rechte. Deshalb schützt eine Demokratie auch die kleine Gruppe.













